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Von Agenturschluss zum Zahltag |
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5 Jahre
nach Einführung von Hartz IV zeigen sich die dafür Verantwortlichen,
wie der ehemalige SPD-Politiker und heutige FDP-Wahlhelfer Wolfgang
Clement sehr zu frieden. Bei vielen Erwerbslosen sieht die Sache ganz
aus. Für sie bedeutet das Hartz IV Drohungen mit Sanktionen,
Demütigungen auf den Ämtern ... Aber die Betroffenen sind nicht nur
Opfer.
Aber oft wird vergessen, Hartz IV begann mit der
bundesweiten Aktion Agenturschluss. In dieser Tradition stehen heute
die Zahltag Aktionen und die solidarischen Begleitungen beim Gang zur
den Behörden. In dem Buch "Zahltag" werden aktuelle Formen von
Erwerbslosenwiderständigkeiten, die gerne übersehen werden, vorgestellt.
Hier
wird die Entwicklung von der Aktion Agenturschluss bis zu den heutigen
Zahltagaktionen dargestellt. Außerdem werden weitere Formen von
Widerständigkeiten vorgestellt, die sich gegen Effekte des Hartz
IV-Regimes richten.
Peter Nowak
Zahltag
Zwang und Widerstand: Erwerbslose in Hartz IV.
Unrast-Verlag
ISBN: 978-3-89771-103-7
80 Seiten
Preis: 7.80 Euro
Weitere Informationen:
http://unrastwildcat.blogsport.de/2010/01/06/5-jahre-hartz-iv-der-widerstand-geht-weiter/
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Notruftelefonnummer bei Zwangsumzügen
Bundesweit:
0228/2495594
(Erwerbslosen Forum Deutschland)
Für Berlin:
0800/2727278
(kostenlos innerhalb des Festnetzes Berlin)
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Freitag, 26. Februar 2010 |
Löhne bis monatlich 800 Euro
durch Steuerzuschüsse
ersetzen

Professor Dr. Dr. hc.
D. Ummbeutel: Sozial ist, wer Löhne senkt und gleichzeitig Einkommen erhöht
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Dienstag, 23. Februar 2010 |
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Professor Dr. Dr. hc.
D. Ummbeutel will Arbeitslose dauerhaft mit Hilfe von Schnee und Wasser
in
Arbeit integrieren
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Dienstag, 16. Februar 2010 |
Bonn – Das
Erwerbslosen Forum Deutschland betrachtet die von Bundesaußenminister
und FDP-Chef, Guido Westerwelle aufgezwungene Hartz IV-Debatte
als „furchtbaren Sozialrassismus“. Ähnlich dem früheren und inzwischen
verstorbenen FPÖ-Chef.........
weiterlesen auf PR-SOZIAL, das Nachrichtenportal des Erwerbslosen Forum Deutschland....
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Samstag, 13. Februar 2010 |
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Von
Rainer Roth
Hartz IV-Eckregelsatz verfassungsgemäß
Entgegen
der zahlreichen Falschmeldungen aus Medien ("Regelsätze für Hartz
IV-Empfänger verfassungswidrig" FAZ 11.02.2010), Wohlfahrtsverbänden und
Gewerkschaften („Die Regelsätze ...entsprechend nicht der Verfassung“,
direkt 2/2009) hat das Bundesverfassungsgericht die Höhe der Regelsätze nicht
für verfassungswidrig erklärt.
Es hat im
Gegenteil eindeutig festgestellt:: "Da nicht festgestellt werden kann,
dass die gesetzlich festgesetzten Regelleistungsbeträge evident unzureichend
sind, ist der Gesetzgeber nicht unmittelbar von Verfassungs wegen
verpflichtet, höhere Leistungen festzusetzen". (http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg10-005.html).
Diese
Feststellung bezieht sich auch auf die Kinderregelsätze.
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Donnerstag, 11. Februar 2010 |
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Wir zahlen nicht für Eure Krise!
Zwingen wir die Profiteure zur
Kasse!
Die Krise des Kapitalismus ist nicht vorbei. Prekär
Beschäftigte, MigrantInnen und ihre Familien traf es zuerst. Nun beginnen die
Massenentlassungen. Die Krise darf aber nicht aus den Taschen von uns
Lohnabhängigen, Erwerbslosen, Jugendlichen und RentnerInnen bezahlt werden! Wir
sind nicht für diese Krise verantwortlich. Ganz im Gegenteil: Wir sind
diejenigen, die Tag für Tag durch unsere Arbeit den Reichtum dieser Gesellschaft
schaffen. Dieser Reichtum kommt aber nicht uns zugute. Wir sind
diejenigen, die tagtäglich der Gefahr von Erwerbslosigkeit und Armut ausgesetzt
sind. In den letzten Jahren hat die Politik immer wieder Unternehmenssteuern
gesenkt und Massensteuern erhöht. Der Höhepunkt dieser Politik waren die
milliardenschweren Finanzpakete für die Banken. Wir brauchen jetzt eine genau
umgekehrte Politik. Dafür ist Druck von der Straße nötig!
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Mittwoch, 10. Februar 2010 |
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Nach der
Entscheidung des Bundesverfassungsgericht in Sachen Hartz IV empfehlen wir
nicht mehr an den Überprüfungsanträgen fest zuhalten.
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Dienstag, 9. Februar 2010 |
Druck muss durch Politik und
Soziale Bewegung kommen
Karlsruhe/Bonn
– An der Bonner Arge verfolgten heute Erwerbslose mit Freude die Entscheidung
des Bundesverfassungsgerichts live. Nach fünf Jahren Hartz IV machte das
Gericht allen Bundesregierungen seit 2005 klar, dass die Ermittlungen der
Regelsätze für Erwerbslose und Kinder nicht mit der Menschenwürde und dem Sozialstaatsprinzip
nicht vereinbar sind. Der Gesetzgeber muss nun in sehr kurzer Zeit eine
neue Berechnungsgrundlage erstellen, da die Verfassungsrichter nur bis Ende
2010 Zeit lassen.
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Samstag, 6. Februar 2010 |
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-> Einladung zu Aktionen am Montag und Dienstag
in Bonn
+++ wir bitten um Weiterleitung +++
Liebe Freundinnen und Freunde des Erwerbslosen Forum
Deutschland,
wir laden euch herzlich ein, uns bei der Aktion „Gemeinsam
Überprüfungsanträge abgeben jetzt!“ am kommenden Montag, 8.Februar, zu
unterstützen:
Ihr wisst es ja vermutlich bereits: Das höchste Gericht Deutschlands, das Bundesverfassungsgericht(BverG),
wird am 9.Februar in Karlsruhe urteilen, ob die Hartz-IV-Regelleistungen
verfassungsgerecht festgesetzt wurden.
Es deutet vieles darauf hin, dass das
BVerfG neue Mindeststandards festsetzen wird!
Dieses Urteil wird daher allseits mit großer
Spannung erwartet: es wird Signalwirkung für den Umgang mit dem (Grund)Recht
auf die menschenwürdige Existenzsicherung aller BürgerInnen haben.
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Montag, 25. Januar 2010 |
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Das Erwerbslosen Forum Deutschland stellt einen Musterwiderspruch gegen die Praxis der Argen zur Verfügung, die zur Zeit Rückfoderungsbescheide ohne Bennenung von rechtlichen Grundlagen versenden. Wir weisen darauf hin, dass die Behörden rechtswidrig den Betrag für den Monat Febraur einbehalten wollen, bzw. verrechnen.
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Sonntag, 24. Januar 2010 |
Erwerbslosen Forum Deutschland rät zu Widerspruch
und erstmal gar nicht zu zahlen
Bonn: Die Bundesagentur für Arbeit (BA) muss in mehreren hunderttausend Fällen
Geld von Hartz IV-Beziehern zurückfordern, weil durch falsche Bescheide die
Erhöhung des Kindergeldes nicht berücksichtigt wurde. Der Grund: Zum ersten
Januar 2010 gab es eine Kindergelderhöhung um 20 Euro. Bei vielen Eltern ist
der Betrag jedoch nicht angerechnet worden. Die Bundesagentur für Arbeit räumte
den Fehler bei der Berechnung ein, will aber dennoch einen riesigen Aufwand
betreiben, um die Gelder wieder zurück zu verlangen. Das Erwerbslosen Forum
Deutschland rät zu Widerspruch innerhalb von vier Wochen gegen derartige
Rückforderungsbescheide. Es bestehen begründete Aussichten, dass die BA keinen
Anspruch geltend machen kann, da die Eltern sich auf die Rechtmäßigkeit der
Bescheide vertrauen durften. Zudem dürfte das Geld auch nicht vor Beendigung
des Hartz IV-Hilfebezugs zurückgefordert werden, wenn das Geld schon ausgegeben
wurde.
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Erwerbslose besetzen ARGE Köln und setzen Zahltag durch
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