Freitag, 3. September 2010
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 NEU!!!! Flugblatt: Ihre Rechte als Erwerbsloser 

Großdemo am 10. Dezember in Bonn: Kultusminister nachsitzen!
Freitag, 13. November 2009
 Ein breites, gesellschaftliches Bündnis ruft auf zum Protest -gegen die Kultusministerkonferenz am 10. 12 2009 in Bonn – Dieser Aufruf richtet sich besonders  auch an Erwerbslose. Erst recht sind Mütter, Väter und Jugendliche herzlich eingeladen!

Wer sind wir?

Wir sind SchülerInnen, Azubis und Studierende vom Bildungsstreik, Erwerbslose aus den Erwerbsloseninitiativen und Arbeiter und Angestellte aus den Gewerkschaften.

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Angeklagt: Kritik an Hartz IV-Reformen ist Billigung und Belohnung einer Straftat
Mittwoch, 2. Dezember 2009

strafrStaatsanwaltschaft Aachen sieht im Verstehen von Motiven im Fall der versuchten Geiselnahme in der ARGE Aachen eine Straftat. Gerichtstermin 4. Dezember Amtsgericht Aachen          

Aachen – Die Staatsanwaltschaft Aachen sieht in dem Verstehen der Motive, der im September 2007 versuchten Geiselnahme in der ARGE Aachen eine schwere Straftat. Ein Hartz IV-Bezieher aus Mannheim hatte im September 2007 in dem Internetforum des Erwerbslosen Forum Deutschland sich gewundert, dass angesichts der rechtlichen und verwaltungstechnischen Missstände in den Hartz IV-Behörden nicht über viel mehr Übergriffen in den Argen berichtet wurde. Dies und sein Verstehen von übergriffige Motiven von Einzelnen reichen nun für eine Anklage vor dem Amtsgericht aus. Unter dem Vorwurf der Billigung und Belohnung einer Straftat wird ihm am Freitag (4. Dezember) im Amtsgericht Aachen der Prozess gemacht. „Wir halten das ganze für eine Farce ohnegleichen. Irgendwie stimmen die Verhältnisse nicht mehr, während Thilo Sarrazin öffentlich Hartz IV-Bezieher und Migranten ohne Konsequenzen übel beleidigen darf, wird - unser Ansicht nach- durch ein absurdes Theater der Versuch der Kriminalisierung eine Hartz IV-Kritikers unternommen. Deshalb haben Erwerbsloseninitiativen dazu aufgerufen, dem Prozess bei zu wohnen“, so Martin Behrsing, Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland. Die Verteidigung hat der bekannte Kölner Strafverteidiger Detlef Hartmann übernommen.             

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Bitte um solidarische Unterstützung und wichtige Infos, um Ansprüche zu sichern
Dienstag, 24. November 2009

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
wir haben heute wichtige Info für Euch. Einmal geht es um die Kriminalisierung von Hartz IV-Beziehern, die sich mit- und für uns, bzw. für Euch engagierten und nun strafrechtlich verfolgt werden. Zum anderen geht es um die anstehende Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu Hartz IV.                 

 

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Gericht schränkt Vermittlungstätigkeit von Hartz IV-Behörden erheblich ein
Donnerstag, 12. November 2009
IMG_8959Entscheidungen mit weit reichenden Konsequenzen auch für Optionskommunen

Köln – Das Sozialgericht Köln hat in einem Eilbeschluss die Vermittlungstätigkeiten der Hartz IV-Behörden erheblich eingeschränkt. Nach Ansicht des Erwerbslosen Forum Deutschland könnte die Entscheidung weit reichende Konsequenzen für die 69 Optionskommunen bedeuten, die die Hartz IV-Bezieher unabhängig der Arbeitsagentur betreuen und vermitteln.
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Datenschutz Hartz IV und das Programm Verbis: Hier die VerBIS Arbeitshilfe
Sonntag, 8. November 2009
Die Arbeitshilfe für das umstrittene Programm „Verbis“der Bundesagentur für Arbeit, dass in den letzten zwei Wochen für große Aufregung im Zusammenhang mit dem Datenschutz bei Hartz IV gesorgt hat. Dazu auch eine Anlage mit Begriffen, die u. U. datenschutzrechtlich bedenklich sein könnten. Die Liste erhebt, laut BA, keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie diene lediglich als Orientierungshilfe zur Datenbereinigung.

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Bundesagentur für Arbeit setzt auf „Maulkorb“, statt freier Berichterstattung
Montag, 2. November 2009
 „Erwerbslosen Forum Deutschland“ und Initiative „gegen-hartz.de“ sehen durch neu geschaffenen Themendienst der BA objektive und journalistisch aufbereitete Berichterstattung in Gefahr

Nürnberg - Die Bundesagentur für Arbeit kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus. Nach dem Datendesaster ihrer Online-Jobbörse und dem völlig unzureichenden Sozialdatenschutz von Harzt IV-Beziehern, setzt sie nun lieber gleich auf eigene vorgegebene Berichterstattung, die von den Medien benutzt werden kann. Bedingung: Unveränderte Übernahme der Texte und Fotos!. Die BA preist ihre Neuerung als „Professionelle PR-Arbeit“. Die Initiativen Erwerbslosen Forum Deutschland und gegen-hartz.de hingegen als „Professioneller Maulkorb“. Mit ihrem neu geschaffenen Themendienst setzt die Ba bewusst auf die Schwachstellen zahlreicher Medien, die mangels Zeit und Personal gern professionell zusammengestellte Artikel von Nachrichtenagenturen übernehmen. Die Bundesagentur wird Nachrichtenagentur in eigener Sache und das ist Neu!

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Antrag auf Löschung meiner bereits erhobenen, aber nicht erforderlichen Daten
Sonntag, 1. November 2009
Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II)
Antrag auf Löschung meiner bereits erhobenen, aber nicht erforderlichen Daten (§ 84 Abs. 2 SGB X)
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Erwerbslosen Forum fordert von der BA kurzfristige Änderungen zum Soziadatenschutz
Sonntag, 1. November 2009
Forderungsschreiben an Frank-Jürgen Weise und Heinrich Alt (Vorstand der BA)

Bonn – Nach den jüngsten Datenpannen von Seiten der Bundesagentur für Arbeit, hat sich heute das Erwerbslosen Forum Deutschland in einem Schreiben (1 und im Anschluss der Meldung) an den Vorstandsvorsitzenden Frank-Jürgen Weise und Vorstandsmitglied Heinrich Alt gewandt. Unter anderen wird gefordert, dass Hartz IV-Bezieher ihre persönlichen Daten schützen dürfen, solange die missbräuchliche Verwendung von Sozialdaten nicht durch Datenschützer und einer unabhängigen Kommission ausgeschlossen wird. Dazu soll auch ein Gesetzesparagraph ausgesetzt werden, der Teilnehmer von Maßnahmen und Beratungsstellen zur Übermittlung von persönlichen Daten verpflichtet (§ 61 Abs. 2 SGB II). Das Erwerbslosen Forum Deutschland hält zudem auf seinen Webseiten einen Antrag auf Löschung bereits erhobenen, aber nicht erforderlichen Daten bereit (2)
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Frank-Jürgen Weise muss zurück treten
Freitag, 30. Oktober 2009
Datenskandal der BA – Erwerbslose sollten Datenherausgabe stoppen und Dritten die Weitergabe untersagen

Bonn – Nach den bekannt gewordenen Datenpannen bei der Bundesagentur für Arbeit rät das Erwerbslosen Forum Deutschland allen Hartz IV-Beziehern nur noch absolut notwenige Daten heraus zu geben und beteiligten Dritten die Weitergabe von Daten zu untersagen. „Wir sehen uns zu diesem Schritt veranlasst, nachdem offenbar Mitarbeiter der Hartz IV-Behörden ein äußerst gestörtes Verhältnis zum Sozialdatenschutz haben. Dies wird durch die Bundesagentur für Arbeit ermöglicht, indem sie sich über Bedenken von Datenschützern hinweg setzt und trotzdem ihr System zum Einsatz bringt. Damit versucht die BA faktische Voraussetzungen für die Aushöhlung des Sozialdatenschutzes zu schaffen. Wir fordern den Rücktritt von Vorstandsvorsitzenden Frank-Jürgen Weise, als Konsequenz für den nicht wieder gut zu machenden Schaden“, so Martin Behrsing, Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland.

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Schwarz-Gelb feiert „Nullnummern“ als Rettung für Hartz IV-Bezieher
Mittwoch, 14. Oktober 2009
arge_Veränderungen beim Mietrecht und Hartz IV-Bezug sind nicht hinnehmbar

Bonn – Die in den Koalitionsverhandlungen beschlossenen Änderungen von Schwarz-Gelb bezeichnet das Erwerbslosen Forum Deutschland zum größten Teil als substanzlose „Nullnummern“. Die Verdreifachung des Schonvermögens für die Altersvorsorge sei zwar grundsätzlich zu begrüßen, jedoch könne man keineswegs von einer Verbesserung sprechen, da nur eine sehr kleine Minderheit solche Ersparnisse habe. „Die zukünftige Koalition verkauft Erwerbslosen und von Hartz  IV-Bedrohten eine Verbesserung, die fast gar nicht zur Anwendung kommt. Kaum ein Arbeitnehmer oder Erwerbsloser verfügt über derart hohe Ansparungen. Wie sollen sie dies auch bei den beschämenden Niedriglöhnen“, so Martin Behrsing, Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland. Die Veränderungen bei selbstgenutztem Wohneigentum sei ein überfälliger Schritt. Allerdings fordert das Erwerbslosen Forum Deutschland Ausgleich für die Menschen, die durch die vorherige Regelung ihre Immobilie haben aufgeben müssen. Das man keine Reglungen beim Hinzuverdienst gefunden habe, sei nicht weiter verwunderlich, denn hierbei handle es sich für Betroffene nicht um eine „Nullnummer“.
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