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Solidarität mit den "Zahltag!"-Aktivisten aus Köln |
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Freitag, 19. Juni 2009 |
Dringender Prozess-Spendenaufruf

Der turbulente Prozess (*) gegen zwei Zahltag-Aktivisten am 15. Juni in
Köln endete mit einer Einstellung gegen Geldbuße. Das hört sich
zunächst gut an – es gibt allerdings zwei Haken an der Sache. Erstens ist die
Summe von 2000 für den einen und 1400 Euro für den anderen Zahltag-Mitstreiter
nicht von Pappe, und zweitens haben Staatsanwaltschaft und Richterin zunächst
verfügt, dass das Geld an das SOZIALWERK DER KÖLNER POLIZEI e.V. gezahlt werden
soll. Letzteres halten wir für eine inakzeptable Provokation, die die Kölner
Aktiven der Kampagne „Zahltag!“ ganz klar zurückweisen:
„Wir werden weder
pensionierten Polizisten irgendwelche Kreuzfahrten finanzieren, noch werden wir
die Bemühungen der Polizei in ihrem Wunsch nach mehr „Bürgernähe“ finanziell
unterstützen. Uns reicht ihre Nähe.“
Egal wohin das Geld gezahlt wird (nicht an die Polizei und nicht an die
Bundeswehr!), der Kölner Teil der Kampagne „Zahltag!“ muss die Summe irgendwie
aufbringen. Gerade vor dem Hintergrund, dass die ARGE Köln aktuell versucht,
über Hausverbote und Hausfriedensbruch-Strafanzeigen die missliebigen
Gruppenbegleitungen und Zahltage loszuwerden, halten wir es für unabdingbar,
uns gemeinsam gegen diese Repressionsversuche zur Wehr zu setzen.
Für die kraftvolle Unterstützung am 15. Juni sowohl in der ARGE als auch im
Gerichtssaal möchten wir Euch herzlich danken. Für finanzielle Unterstützung
ist folgende Kontoverbindung eingerichtet [der aktuelle Spendenstand ist >>hier<< einzusehen]:
Spendenkonto:
Erwerbslosen Forum Deutschland
Konto: 1900 0573 06
BLZ: 380 500 00 (Sparkasse Bonn)
Betreff/Stichwort: Kein Cent für die
Polizei
Kampagne "Zahltag!" (Köln)
, Juni 2009
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