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Von Agenturschluss zum Zahltag |
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5 Jahre
nach Einführung von Hartz IV zeigen sich die dafür Verantwortlichen,
wie der ehemalige SPD-Politiker und heutige FDP-Wahlhelfer Wolfgang
Clement sehr zu frieden. Bei vielen Erwerbslosen sieht die Sache ganz
aus. Für sie bedeutet das Hartz IV Drohungen mit Sanktionen,
Demütigungen auf den Ämtern ... Aber die Betroffenen sind nicht nur
Opfer.
Aber oft wird vergessen, Hartz IV begann mit der
bundesweiten Aktion Agenturschluss. In dieser Tradition stehen heute
die Zahltag Aktionen und die solidarischen Begleitungen beim Gang zur
den Behörden. In dem Buch "Zahltag" werden aktuelle Formen von
Erwerbslosenwiderständigkeiten, die gerne übersehen werden, vorgestellt.
Hier
wird die Entwicklung von der Aktion Agenturschluss bis zu den heutigen
Zahltagaktionen dargestellt. Außerdem werden weitere Formen von
Widerständigkeiten vorgestellt, die sich gegen Effekte des Hartz
IV-Regimes richten.
Peter Nowak
Zahltag
Zwang und Widerstand: Erwerbslose in Hartz IV.
Unrast-Verlag
ISBN: 978-3-89771-103-7
80 Seiten
Preis: 7.80 Euro
Weitere Informationen:
http://unrastwildcat.blogsport.de/2010/01/06/5-jahre-hartz-iv-der-widerstand-geht-weiter/
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Wir zahlen nicht für Eure Krise - Auf die Straße am 12. Juni in Berlin und Stuttgart! |
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Mittwoch, 26. Mai 2010 |
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+++ BITTE WEITERLEITEN +++
(Mitfahrgelegenheiten bitte hier klicken)
Liebe Freundinnen und Freunde,
Griechenland war erst der Anfang. In der gesamten EU wollen Regierungen
und Unternehmerverbände eine radikale Kürzungspolitik durchsetzen, schon
werden auch in Italien und Spanien verheerende Kürzungspläne
verabschiedet. Und bereits einen Tag nach der Wahl in NRW hat die
Bundesregierung einen drastischen Sparkurs angekündigt: Die durch Krise
und Bankenrettung gestiegene Staatsverschuldung soll auf Kosten der
Beschäftigten und Erwerbslosen, der Gesundheitsversorgung, der Bildung
und der Kommunen abgebaut werden! Aber in Griechenland, Italien und an
anderen Orten in der EU gehen Menschen auf die Straße, protestieren
gegen diese Umverteilung von unten nach oben, organisieren Streiks und
Demonstrationen. Ihr Widerstand kann uns ein Vorbild sein. Die Politik
zu Gunsten von Banken und Konzernen können wir nur durch europaweiten
Widerstand und Solidarität stoppen!
Deswegen heißt es auch hier: HERAUS AUF DIE STRASSE AM 12. JUNI IN
BERLIN UND STUTTGART - Von Athen bis Berlin - Banken und Konzerne sollen
für die Krise zahlen! Für soziale und ökologische Alternativen zum
Kapitalismus!
KOMMT ALLE AM 12. JUNI NACH STUTTGART UND BERLIN! Beteiligt euch am
Endspurt an der bundesweiten Mobilisierung, schließt euch den Bündnissen
in Stuttgart und Berlin an, bildet eigene regionalen Bündnisse,
organisiert Busse, macht Infoveranstaltungen, sammelt Spenden und sucht
nach weiteren Unterstützer/innen.
1. Ab jetzt gibt es neues Mobilisierungsmaterial für die bundesweiten
Demos unter: WIR
ZAHLEN NICHT FÜR EURE KRISE! - Krisenproteste. Dort findet ihr
Druckvorlagen des aktuellen Aufrufs, den ihr kopieren, drucken und
verbreiten könnt!
2. Schon jetzt rufen über 100 Organisationen und Initiativen zu den
Demonstrationen auf, u.a. Attac, Verdi, NGG, DGB - Gliederungen, DIE
LINKE, lokale Krisenbündnisse, DIDF; Aktionsbündnis Sozialproteste,
Erwerbslosenforum,antikapitalistische Spektren (alle Unterstützer/innen
unter WIR
ZAHLEN NICHT FÜR EURE KRISE! - Krisenproteste). Und es werden immer
noch weitere Unterstützer/innen von Demo und Aufruf gesucht. Bitte
schreibt uns eine E-Mail an
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
3. Verlinkt eure Homepages, tauscht Banner aus, macht auf den 12.
Juni an allen Orten, an die ihr denken könnt, aufmerksam. Es gibt Banner
in unterschiedlichen Größen, bitte helft mit, die Ankündigung im
Internet zu streuen:
WIR ZAHLEN NICHT FÜR EURE KRISE! Mobilisierungsmaterial
& Spenden für die Demonstrationen am 12. Juli 2010 in Berlin und
Stuttgart - Krisenproteste
4. Auf WIR ZAHLEN NICHT FÜR EURE KRISE! Busse zu den Demos am
12.6. in Berlin und Stuttgart - Krisenproteste finden
sich die ersten Busse, dort gibt es auch einen Link zu einer
selbstorganisierten Mitfahrbörse. Wenn ihr von weiteren Bussen wisst,
die am 12.6. nach Berlin oder Stuttgart fahren, sendet uns die
Informationen bitte an
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(Abfahrtzeit & -ort, zu welcher Demo?, Kontakt und Anmeldung,
Kosten etc.)
5. Das Bündnis "Wir zahlen nicht für eure Krise" braucht dringend
Spenden für die Demonstrationen am 12. Juni, bitte überweisen an:
Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V.; Konto-Nummer 200 081 390,
Frankfurter Sparkasse (BLZ 500 502 01); Stichwort: 12. Juni
Wir sehen uns am 12. Juni um 12:00 in Berlin zur Auftaktkundgebung am
Alexanderplatz oder in Stuttgart, wo um 11:00 Uhr am Hauptbahnhof die
Demo zum Schlossplatz beginnt und dort mit einer Abschlusskundgebung
endet.
Eure "BuKO Krisenproteste"
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